Ein Haydn-Spaß, Feuerstein führt Klassik ein.

Ja, er ist es wirklich, der einzige und wahre Herbert Feuerstein! Lassen Sie den Fernseher getrost einmal mattschwarz glänzen und kommen Sie stattdessen ins Radialsystem. Dort werden Sie etwas erleben: Feuerstein legt sein Herz offen. Obwohl "dreimal verheiratet (hintereinander)" hat Feuerstein seit fast 50 Jahren eine heimliche Freundin. Er stellt sie Ihnen persönlich vor, diese Freundin, auf seine unnachahmliche, unverwechselbare, unerreichbare Art. Sie haben es geahnt: Herbert Feuerstein liebt - die Musik! Er hat sie sogar studiert am Mozarteum in Salzburg (Klavier, Cembalo, Komposition). Doch 1959 trennten sich ihre Wege, denn Feuerstein hatte erste literarische Spitzen öffentlich im "Linzer Volksblatt" abgefeuert - gegen den Salzburger Hochschulpräsidenten. Dies war sein erfolgreicher Einstieg in den Journalismus. Weil er aber den Rausschmiss aus der Musikakademie nicht verkraften kann, macht Feuerstein seit einigen Jahren die Konzertsäle zwischen Bremen und Wien mit Klassik-Präsentationen unsicher, vor allem mit seinem Musikkrimi "MozartMordNacht", der allein im Mozartjahr 2006 mit verschiedenen Orchestern 20 mal auf dem Programm stand. Jetzt bemüht er sich endlich wieder nach Berlin, auf Einladung des Rundfunk-Sinfonieorchesters zu drei unorthodoxen Konzertabenden, live und locker.