Auf dem Weg von Friedrich II zum Hauptmann von Köpenick, Von Friedrichshagen nach Köpenick.
Friedrichshagen 1753 von Friedrich II. unter dem Namen Friedrichgnade gegründet. Das Dorf erstreckte sich längst der Friedrichstraße, der heutigen Bölschestraße bis hin zum großen Müggelsee. Dort unterquert dann der 1926/27 erbaute Spreetunnel die Müggelspree und stellt die Verbindung zum westlichen Müggelseegebiet, mit den südlich des großen Müggelsees gelegenen Müggelbergen dar. Köpenick bietet mit seinem besonderen Charme ein lohnendes Ausflugziel im Süden Berlins. Bei einem Bummel durch den Fischerkietz, der bereits 1355 zum ersten mal urkundlich erwähnt wurde, mit den sehr hübschen, teilweise bis zu 200 Jahre alten Häusern, fühlt man sich in jene vergangenen Zeiten zurückversetzt. Ähnlich malerisch ist die Altstadt mit ihren schmalen, kopfsteingepflasterten Gässchen. Der historische Kern, eng und verwinkelt, wird seit Jahren restauriert. Hier liegt auch das Rathaus, in dem sich einst der Hauptmann von Köpenick sein Husarenstückchen leistete.

