Torgau zwischen Renaissance und Reformation zusammen mit den Berlinern

Die Stadt Torgau ging nach den fränkischen Osteroberungen seit dem 10. Jh. aus der slawischen Siedlung „torgove“ hervor. Ihre somit mehr als 1000 jährige Kulturgeschichte dokumentiert sich in den zahlreich erhaltenen Bauten aller Stilrichtungen in der historischen Altstadt. Als Residenz der sächsischen Kurfürsten im 16. Jh. prägen die Renaissancebauten, wie das fürstliche Schloss, der Markt mit seinem Rathaus, sowie zahlreiche Bürgerhäuser aus jener reichen Epoche das Stadtbild. Im Schloss selbst lässt sich, beim Besuch der Ausstellung Torgau-Ein Fürstenhof der Renaissance, ein Einblick in die zahlreichen Aspekte des höfischen Alltagslebens an einem Renaissancefürstenhof gewinnen.