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Schlesischer Christkindelmarkt Görlitz |
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Der Chriskindelmarkt steht inmitten edler Barock- und Renaissancebauten der Görlitzer Altstadt. Durch ein mit Lichtzeptern geschmücktes Eingangstor führt der Weg unter Lichtkuppeln auf einen Platz mit festlich beleuchteten Marktlauben und sich anheimelnd aneinanderschmiegenden Hütten und Ständen. Traditionell wird der Görlitzer Christkindelmarkt vom Görlitzer Christkindel gemeinsam mit dem Oberbürgermeister eröffnet. Görlitz wurde 1071 erstmals als Villa Gorelic erwähnt. Im Mittelalter erblühten Handel und Handwerk in der Stadt am Kreuzungspunkt wichtiger Handelsstraßen und bescherten ihr Wachstum und Reichtum. Dies spiegelt sich bis heute in der architektonischen Vielfalt wieder, Bauwerke der Spätgotik, der Renaissance, des Barocks, des Historismus und des Jugendstils geben Zeugnis davon. Über 4 000 architektonische Denkmale in Görlitz laden zum Entdecken ein. Auf Grund des Privilegs des Tuchhandels und des Bierbrauens begann im 14. Jahrhundert die Blütezeit der Stadt. Nach dem Zweiten Weltkrieg ereilte sie das gleiche Schicksal wie Berlin: die Stadt wurde geteilt und blieb geteilt. So finden sich heute zwei eigenständige Städte, das deutsche Görlitz und das polnische Zgorzelec, die Neiße bildet dabei die natürliche Grenze. ... mehr | |
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