Geisterpark Plänterwald oder Wittes Spreeparkkrimi

Im ehemals größte Kulturpark der DDR in Berlin-Treptow, steht seit der Pleite ende 2001 alles still, die Zeit und die Karussells blieben seit damals einfach stehen, die Natur holt sich ihr Areal Schritt für Schritt zurück und erschuf einen märchenhaften Ort, ein Biotop mit Dornröschen Flair, wie aus längst vergangenen Märchenerzählungen. Bei stürmischem Wetter dreht sich wie durch Gespensterhand das Riesenrad, weshalb der Spreepark heute im Volksmund auch der Geisterpark genannt wird.

Selbst den Dokumentarfilmer Peter Dörfler reizte das Spreeparkgelände mit seiner geisterhaften Kulisse, und der damit verbundene Geschichte über den einstigen Rummelkönig Norbert Witte „der als Drogenschmuggler endete“ und machte daraus den Dokumentarfilm Achterbahn. Und weil sein Streifen im April 2010 in den Kinos lief, ist das Interesse an jenem Ort, an dem die Zeit und die Karussells einfach stehen geblieben sind, wieder mächtig gewachsen.
... mehr