Wochenende: Spaß-Sport-Wettkampf und Basel
Karfreitag, 10. April:
Strahlender Sonnenschein, strahlende Gesichter. 30 Mitglieder begrüßten sich lebhaft an der Rezeption unseres Hotels in Lörrach. Die Hälfte war mit dem Zug angereist, die anderen mit dem Auto. Alle bekamen ihr liebevoll zusammengestelltes Informationsfaltblatt und gleich ging’s auch los mit dem Programm.
Wer macht mit beim dreistündigen Spaß-Sport-Wettkampf? Ein Teil entschied sich, die wunderbare Sonne zu nutzen, die anderen warfen sich in die Sportklamotten und folgten unseren beiden unparteiischen Captains, die den Wettkampf leiteten. Los gings mit Beachminton, was allen Beteiligten eine Menge Spaß machte und uns ganz schön ins Schwitzen brachte. Zu schade, dass wir so etwas in Karlsruhe nicht haben, aber vielleicht lässt es sich ja in einem Freizeitzentrum verwirklichen? Fragen kann man ja mal.
Spaß und viel Gelächter hatten wir auch beim Tischfußball – etliche hatten es noch nie gespielt und mussten erst mal aufgeklärt werden, welches Tor sie benutzen sollten. Dann gings weiter zu den Sportkegelbahnen, wo die einen daneben trafen und die anderen ins Volle. Als nächstes probierten wir unser Glück bei den Dartautomaten und zum Schluss punkteten wir noch auf den Bowlingbahnen. Sekt für alle stand schon bereit, die Gewinnerurkunden wurden überreicht, lebhaftes Geplauder, ab in die Dusche.
Ab 19 Uhr lockten Salat, Soßen und ein leckeres Fondue, für das wir uns reichlich Zeit ließen. Gut, dass wir einen Nebenraum für uns hatten, denn wie immer wurde viel gelacht. Was jetzt? Ein kleines Aufstehspiel brachte die Müden ins Schwung und kurbelte den Kreislauf an. Einige belagerten dann den Billardtisch, während andere noch einen Nachtspaziergang machten durch den schönen, ans Hotel angrenzenden Park.
Samstag, 11. April:
Auch heute wieder strahlender Sonnenschein. Ein gemütliches Frühstück, dann die Qual der Wahl: Mehrere Bowlingbahnen waren für uns reserviert, wer wollte, konnte Beachminton spielen und einige fanden sich zum Match an der Tischtennisplatte ein. Fast alle machten mit, gegen 11.30 Uhr zog eine große Gruppe los, um Lörrach zu erkunden. Die Stadt war voll, die Läden lockten und der Wochenmarkt, die Straßencafes waren voll mit Menschen, die sich in der warmen Sonne aalten. Wir ergatterten auch unsere Sonnenplätze und freuten uns des Lebens. Kein Gruppenzwang, jeder konnte tun, was er oder sie wollte. Wellness im Hotel. Rauf auf die Burg Rötteln. Man traf mit großem Hallo immer wieder bekannte Gesichter. Ein wunderschöner Urlaubstag, den wir uns da gönnten.
Pünktlich um 18 Uhr saßen alle wieder im Restaurant, denn abends wollten wir noch ins Theater, in das Mundartstück „Das Wirtshaus im Schwarzwald“. Das Essen war sehr lecker, die Zeit reichte grade, 30 Leute wollten abgefertigt werden, denn um 19.30 Uhr standen mehrere Taxen bereit, die uns ins „Bühneli“ brachten, ein Zimmertheater, dessen Restaurant sich als wirkliches Schmuckstück erwies, liebevoll ausgestattet. Das Stück machte Spaß, 14 Laiendarsteller standen auf der Bühne, die ihre Sache wirklich gut machten und das Stück mit Humor präsentierten. Wenn wir auch nicht alles verstanden, der Sinn war klar und es gab viel zu lachen.
Nach Hause? Die einen waren müde und fuhren ins Hotel, die anderen versammelten sich in einer großen Cocktailbar, man machte uns Platz, so dass wir einen großen Tresen für uns in Beschlag nehmen und den Samstagabend feiern konnten.
Sonntag, 12. April
Ein lebhaftes gemeinsames Frühstück. Für die einen wars bereits Zeit zum Abschied. Die anderen deponierten ihr Gepäck im Hotel, ein Großraumtaxi sollte es uns abends an den Bahnhof bringen. So machten wir uns mit fast 20 Leuten auf den Weg zum Bahnhof nach Basel, es gelang uns auch, dem Automaten die passenden Zugtickets zu entlocken.
In Basel schwärmte alles aus, und man erkundete das Münster, den Rhein, die Fähre, Museen, Cafes und Restaurant grüppchenweise, im eigenen Tempo und nach eigenen Interessen.
Ein schöner entspannender Tag war’s. Überhaupt mal wieder ein schönes erlebnisreiches Wochenende, das wir gemeinsam erlebt hatten. „Ich war das erste Mal mit Euch weg,“ strahlte eine Neue. „Ich hab ja niemand gekannt, aber es war rundherum schön, ich fühlte mich gleich aufgenommen und bin froh, dass es diesen Club gibt.“
Pünktlich waren auch alle wieder versammelt, um die Koffer in Empfang zu nehmen und in den Zug zu steigen. Müde und zufrieden ließen wir uns in die Sitze fallen und planten schon die nächsten Events.