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Auf den Spuren Ekkehard II. in Landsberg und Naumburg

Ein Buch zur Geschichte der „frühen Wettiner“ im Raum Leipzig-Halle und
zwei Ausflüge zu den Orten des Geschehens

„Soldaten des Markgrafen Ekkehard dringen in das Schlafgemach Dietrichs, des Grafen der Ostmark, ein, umringen ihn mit höhnischer Begrüßung und metzeln ihn nieder.“
Mit diesem Bericht über einen ruchlosen Auftragsmord im Jahre 1034, den der als Naumburger Stifter bekannte Ekkehard an seinem Schwager, dem Wettiner Dietrich II., begehen ließ, beginnt das jüngst erschienene Buch „Ekkehard II. – Markgraf von Landsberg“.

Ausgehend von dem Mord im Jahre 1034 entwickeln die Autoren, Gottfried Sehmsdorf und Dr. Katja Münchow, einen Abriss zur Geschichte der Burg und der Stadt Landsberg. Sie erzählen, wie der Aufstieg der Wettiner zu Markgrafen, Kurfürsten und Königen begann. Es geht um mittelalterliche Herrschaftsstrukturen und um die Bedeutung der Ostmark und der Mark Lausitz. Bei ihren Recherchen fanden die Autoren zu überraschenden Deutungen und stießen auf spannende Zusammenhänge. Geradezu spektakulär ist der Bezug, den sie zu den Stifterfiguren im Naumburger Dom herstellen.
Heute stellt uns die Autorin Dr. Katja Münchow das Buch vor wird uns in einem bebilderten Vortrag die Grundthesen erläutern.

Wir treffen uns in Landsberg und lernen den Ort kennen, an dem Dietrich II. im Jahre 1034 ermordet wurde. Unsere „Spurensuche“ beginnt an der „Landsberger Doppelkapelle“ – letzte Zeugin der einst mächtigen Burganlage der Markgrafen der Ostmark und der Lausitz. Anschließend spazieren wir durch die geschichtsträchtige Kleinstadt, die einst Sitz der „Markgrafen von Landsberg“ war. Frau Fricke, die Leiterin des Landsberger Museums, wird uns dabei von der Geschichte der Stadt erzählen. Nach einem Mittagessen im „Goldenen Löwen“, einem traditionsreichen Gasthaus im Zentrum Landsbergs, stellt Dr. Katja Münchow ihr Buch „Ekkehard II. – Markgraf von Landsberg“ vor. Wir erfahren, wie der Aufstieg der Wettiner begann, wo die „Ostmark“ lag und welcher Zusammenhang zwischen Landsberg und Naumburg besteht.

Der 17. Mai ist der „Tag des Museums“. Da lassen wir es uns natürlich nicht nehmen, abschließend das Landsberger Museum „Bernhard Brühl“ zu besichtigen. Es steht genau auf jenem Platz, auf dem sich einst die Burg Dietrich II. erhob – dem Tatort des Mordes im Jahre 1034.
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