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Mit Franz Biberkopf durch den wilden Osten |
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| Unser geführter Spaziergang bringt uns anhand von Döblins Roman „Berlin Alexanderplatz“ Stadt- und Zeitgeschichte näher, einschließlich der Veränderungen bis heute. Wobei eine Kenntnis des Buches ist nicht vorausgesetzt voraus gesetzt wird. Alle wichtigen Textpassagen werden vor Ort, sozusagen an historischer Stelle, gelesen. Das Repertoire bleibt dabei keineswegs auf Döblin beschränkt. Unter anderem sind Texte von Joseph Roth dabei. Döblin war selbst ein genauer Beobachter und passionierter Spaziergänger, dessen Beschreibungen heute noch im Gebiet zwischen Rosenthaler Platz und Alexanderplatz sehr gut nachvollzogen werden können. Dieses Viertel, das jüdische Schtetl, welches in den 20er Jahren das verrufenste der Stadt mit seine Ringvereintreffpunkten und Prostituierten war, ist das Biotop des Romanhelden Franz Biberkopf. Obwohl er in der Zeit des Romans (1927-29) mehrmals die Wohnung wechselt bleibt er immer in diesem Viertel treu. ... mehr | |
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