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Meißen Porzellan Stadtführung |
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Unterhalb der um das Jahr 929 von König Heinrich I. gegründeten Burg "Misnia" entwickelte sich Meißen von der anfänglichen Marktsiedlung Ende des 12. Jahrhunderts zu einer Stadt (Stadtrechte 1332 urkundlich bezeugt). Im Zuge der 1539 hier eingeführten Reformation wurden die drei Klöster aufgelöst und im ehemaligen Franziskanerkloster eine Stadtschule eingerichtet. Seit 1543 befindet sich die Fürstenschule im ehemaligen Kloster St. Afra. Wirtschaftlich wurde Meißen lange Zeit durch die Tuchmacherei bestimmt, welche durch den Dreißigjährigen Krieg aber nahezu zum Erliegen kam. 1710 wurde unter August dem Starken die Porzellanmanufaktur eröffnet, welche neue Impulse setzte. Seit Anfang des 13. Jahrhunderts wurde Porzellan von den europäischen Fürstenhöfen zu horrenden Preisen aus China importiert. Anfang des 18. Jahrhunderts begannen gemeinsame Forschungen von Johann Friedrich Böttger, Ehrenfried Walther von Tschirnhaus, dem Freiberger Bergrat Gottfried Pabst von Ohain und weiteren fachkundigen Berg- und Hüttenleuten im Auftrag August des Starken, Kurfürst von Sachsen und König von Polen, zur Entschlüsselung des Herstellungsgeheimnisses von Porzellan. Die Arbeiten führten zum Erfolg. 1708 gelingt unter Führung von Johann Friedrich Böttger erstmals die Herstellung des weißen Porzellans - Europas Erstes Porzellan war geboren. ... mehr | |
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